Story

Fruchkompotte

Tanja by Night

Heisse Früchtchen

Zu den Dingen, die ich im Sommer gerne abends koche, damit sie am nächsten Tag zum Frühstück perfekt sind, gehören Fruchkompotte. Jetzt wird man ja geradezu mit saftigen, farbenfrohen Früchten überschwemmt: Kirschen, Aprikosen, bald gefolgt von Birnen oder Zwetschgen. Und wenn mich das Fernweh packt, kombiniere ich Passionsfrüchte mit Ananas und Mango. Sind die Kompotte eingekocht, werden sie gekühlt und sind schon am nächsten Morgen eine willkommene süsse Zugabe zu Crêpes, Quark oder Joghurt. Oder man serviert die konzentrierten Fruchtaromen zu einem Eis. Für die Herstellung habe ich eine Art (Erfolgs-)Formel: In den Topf kommen zuerst Früchte. Damit man sie später nicht pürieren oder zerdrücken muss, werden sie schon in die Form und Grösse geschnitten, die sie am Ende haben sollen. Dann kommt Honig dazu, er sorgt zum einen für die Süsse und gibt dem Kompott eine tolle Konsistenz, wenn alles eindickt und leicht cremig wird. Zum Vollenden und für die geschmacksverstärkende Säure braucht es schliesslich Zitronen- oder Limettensaft und Kräuter oder ein anderes Gewürz. Zu Zwetschen passt etwa Malabar-Pfeffer wunderbar, Aprikosen werden durch die edle Schärfe des Ingwers noch fruchtiger, Birnen und Matcha-Grüntee sind ein perfektes Paar und Kardamom gibt Kirschen eine fein-orientalische Note. Erst heiss, dann kalt: eingekochte Früchte sind perfekt für den sommerlichen Vorrat. Sie würden sich auch recht lange im Kühlschrank halten. Aber man braucht keine Angst vor dem Verfallsdatum zu haben: Die Kompotte schmecken viel zu gut, als dass man sie lange aufbewahren würde.

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