Es gibt so vieles, woran man beim Braten Gefallen finden kann – die Vorfreude zum Beispiel, wenn man ihn schon am Vortag mit einer Marinade (Senf, Öl, Kräuter, Gewürze) oder einem schönen Öl (Olivenöl, Rosmarin, Zitronenabrieb) grosszügig einstreichen und sich bis zum nächsten Tag darauf freuen kann. In aller Seelenruhe gart er dann vor sich hin, während man auf dem Sofa ein Buch lesen kann oder patschifig die Kartoffeln für den Stock schält und das feine Schmoraroma das ganze Haus erfüllt. Oder die Vorfreude auf den Bratensatz, aus dem zum Schluss mit einem Schuss Wein, etwas Rahm und Gewürzen eine schnelle Sauce wird, die so fein ist, dass ich sie als Kind direkt aus dem Saucenkännchen getrunken habe – natürlich nur, wenn Mama nicht zugeschaut hat!

Comfort Food – Essen, das die Seele wärmt – nennt man das, und das Beste: Mit einem grossen Sonntagsbraten wird die erweiterte Familie am Tisch genährt. Und sollte doch noch etwas davon übrig bleiben, schmeckt ein kalt aufgeschnittener Braten zum Zmorge ganz vorzüglich. Beim Braten kann toll variiert werden:
Magere Stücke können mit dünnen Fettstreifen gespickt werden, so bleibt das Fleisch schön saftig. Es eignen sich aber auch Knoblauchzehen oder frische Kräuter, die beim Garen ihren schönen Geschmack entfalten. Festlich wirds, wenn die Fettschicht mit Nelken gespickt wird und nicht nur aromatisch, sondern auch optisch überzeugt. Es kann aber auch mit Füllungen gearbeitet werden: Wie wäre es mit einer Frischkäsefüllung mit Steinpilzen, einer Füllung mit Nuss-Kräuter-Butter oder einer mit Brät und Kräutern für einen währschaften Braten? Oder man füllt den Braten nicht nur mit Brät und gehackten Kräutern, sondern streicht ihn gleich noch rundherum ein und packt ihn mit einem Schweinenetz oder mit Speckstreifen gut ein. Ihren Ideen sind keine Grenzen gesetzt.

Das Kochen wird dank des Combair-Steamer mit Temperatursonde zum Kinderspiel.
Den Braten dazu aus dem Kühlschrank nehmen und gut entspannen lassen. Je nach Marinade diese allenfalls abstreifen und das Fleisch rundum gut anbraten. Temperatursonde seitlich gut in den Kern einstecken und gewünschte Kerntemperatur einstellen. Anschliessend wird in aller Ruhe niedergegart.
Ein Braten aus Schweinefleisch wird bei einer Kerntemperatur von 60 °C schön rosa, der Kalbsbraten mag 70 °C im Innern, und das Gigot gelingt bei einer Kerntemperatur von 67 °C (à point).
Und dann ab an den Tisch damit: mit einer Schüssel selbst gemachtem Kartoffelstock, geröstetem Wurzelgemüse, der feinen Sauce – und natürlich mit ihren Liebsten. Mit einem Braten wird jeder Tag zum Festtag!

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