Kräuter haben wahre Zauberkraft! Wer sich morgens für den Zmorgentee die frische Zironenverveine im Garten schneidet, kann dabei gleich mit den Händen über den Lavendelstrauch fahren, das weckt unsere Sinne und gibt gute Laune für den Tag. Denn wenn wir über die Kräuter fahren oder sie kurz zwischen den Fingern verreiben, entfaltet sich ihre Aromakraft: Salbei ist harmonisch, Basilikum pfeffrig, die Pfefferminze erfrischt. Der Wacholderstrauch ist intensiv, aber warm im Aroma, und der Lavendel kann auch gänzlich entspannend wirken. So können wir uns je nach Stimmung eine Pflanze im Garten aussuchen, die uns entweder stimuliert oder beruhigt.

Schön ist, dass wir aus einfachen Küchenkräutern ein feines Öl zubereiten können, das uns auch Wochen nach der Ernte die ganze Aromakraft auf den Teller bringt. Lifestyle-by-V-ZUG-Köchin Tanja Grandits hat ein einfaches Rezept für ein herrliches Basilikumöl (das auch mit anderen Kräutern gelingt). Etwas Geduld braucht es, dafür hat man noch Wochen später ein perfektes Öl, das flink jeden Salat, reife Tomaten oder einen Burrata-Frischkäse mit seinem Geschmack ergänzt. Frisch, grün in der Farbe und so fein im Aroma, dass man in der Salatsauce getrost auf den Essig verzichten kann. Ein tolles Wochenendprojekt: 100 g Basilikumblätter kurz in heissem Wasser blanchieren, dann in kaltem Wasser abschrecken, damit der Basilikum seine satte Farbe behält. Je 60 ml Oliven- und Sonnenblumenöl vorsichtig auf 60 °C erhitzen und mit dem Basilikum 5 Minuten fein vermixen. Über Nacht ziehen lassen und am nächsten Tag geduldig durch einen Kaffeefilter passieren lassen. In eine verschliessbare Vorratsflasche füllen und im Kühlschrank aufbewahren.

Alles, was es dann noch braucht, sind ein knackiger Salat, eine reife Tomate und ein paar frische Sprossen. Und auch hier gibts gute Nachrichten: Kresse, Radieschen, Randen und viele andere Samen kann man in einem Gefäss auf Watte in wenigen Tagen ziehen und für die Vorspeise einfach auf den Tisch stellen. Für die Garnitur schneidet sich dann jeder direkt so viel ab, wie er mag.

Egal, ob in der Stadt oder auf dem Land: So einfach kommt die geballte Aromakraft des Gartens auf den Tisch!

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