«Kwinoa» spricht man das Wort aus. Wem dieser Zungenbrecher schwer über die Lippen kommt, kann sie auch einfach Andenhirse oder Gold der Inkas nennen. Denn die Samen werden in den Anden angebaut. Sie sind vollbepackt mit Ballaststoffen und Aminosäuren. Gerade für Menschen mit einer Gluten-Unverträglichkeit sind sie (egal, ob als Korn oder zu Mehl gemahlen) die ideale Lösung beim Kochen und Backen.
Quinoa schmeckt nussig, aber auch ein bisschen herbsüss. Im Handel gibt es Quinoa entweder goldgelb, rot oder schwarz. Im Geschmack sind sie sich alle ähnlich, obwohl die dunkle Quinoa etwas herber im Aroma ist als die helle. Auch beim Kochen benötigt die schwarze ein paar Minuten mehr, bis sie fertig ist.
Und gekocht wird sie blitzschnell! Quinoa kurz in einem feinen Sieb durchspülen und mit Flüssigkeit aufkochen. Dann vom Herd ziehen und 10 Minuten quellen lassen, bis alle Flüssigkeit aufgesaugt ist. Pro Person wird mit ca. 60 g Quinoa gerechnet, diese in etwa der doppelten Menge an Wasser, Bouillon oder Gemüsesaft aufkochen und quellen lassen. Kurz mit einer Gabel lockern – fertig ist das Powerkorn.
Zusammen mit einem pochierten Ei, einigen Gurkenscheiben, Spinat und gehobelten Rüebli ist so schnell ein Sportlerfrühstück zubereitet. Wer es gern süsser mag, sollte einmal einen Quinoa-Porridge probieren. Dazu einfach zur gekochten Quinoa etwas Mandelmilch (oder herkömmliche Milch) geben und mit etwas gemahlenem Kardamom, Zimt und Vanille abschmecken. Birnenschnitze und Mandelscheibchen dazu – fertig ist das Powerfrühstück.

Wer etwas fein geraffeltes Rüebli direkt zur Quinoa in die Pfanne gibt und mitquillt, erhält so eine feine Beilage zu Fisch und Gemüse. Zur Hauptspeise wird Quinoa, wenn daraus ein reichhaltiger warmer Salat zubereitet wird. Dazu 300 g Quinoa in 400 ml Wasser mit einer Prise Salz aufkochen und quellen lassen, bis alle Flüssigkeit absorbiert wurde. In eine Schüssel geben und mit einer Gabel auflockern. In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und 1 in feine Scheiben geschnittene Zucchetti (Alternativen: Aubergine, Rüebli) auf beiden Seiten anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und in die Schüssel geben. Zum Schluss drei fein geschnittene Frühlingszwiebeln sowie den Saft und die abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone mit einer grosszügigen Handvoll Pfefferminzblättchen dazugeben und vorsichtig vermischen. Und sollte davon etwas übrig bleiben, wird aus dem Gericht am nächsten Tag ein frischer Salat für den Lunch im Büro.

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