Herbstglück: Zu Marcel Skibbas Pot-au-feu mit Steinpilzessenz empfiehlt Weinexpertin Britta Wiegelmann einen waldigen Pinot Noir.

Ein reifer Pinot Noir schmeckt für mich immer wie ein Waldspaziergang. Ein Hauch von Unterholz, etwas Moosig-Erdiges, ein Duft wie nach dem Regen im Wald, dazu eine Frische und Luftigkeit, die ihm etwas Ätherisches verleihen. Insgesamt ein sehr herbstlicher Charakter – und daher wie gemacht zu Marcel Skibbas Pot-au-feu. Denn hier finden sich ganz ähnliche Aromen wie im Wein: Steinpilze, zu einer intensiven Essenz gekocht, mit einer Einlage von erdverbundenen Wurzelgemüsen wie Sellerie und Rande. Tipp: Wählen Sie unbedingt einen Pinot Noir mit ein paar Jährchen Reife. Denn diese Traube braucht Zeit, um sich zu entfalten. Fündig werden Sie in der Heimat der Sorte, dem Burgund, aber auch im Wallis oder in Graubünden – wo in St. Moritz wie durch Zufall auch Marcel Skibbas Wirkungsstätte, das Restaurant Igniv, liegt.

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